Lernen

Ein wesentliches Merkmal von Studentenverbindungen ist der Fokus auf Bildung.  (Prinzip „workshop_foto15scientia“). Ihre Mitglieder streben die Matura an oder haben die Reifeprüfung bereits absolviert. Sie verpflichten sich zu lebenslangen Lernen und unterstützen sich dabei in der Schul-/Studienzeit und darüber hinaus.

Da die Herulia von Schülern und Studenten geführt wird (siehe auch Vorstand) ergeben sich bereits für junge Mitglieder Chancen Verantwortung zu übernehmen. Sie organisieren eigenständig Veranstaltungen, stellen ein Semesterprogramm zusammen, leiten Sitzungen, führen Protokolle, lernen sich um die Kassaführung zu kümmern und ein Vereinslokal zu verwalten. Mittels „learning by doing“ eignen sich die Mitglieder außerdem Know-How im Schreiben von Artikeln, Herausgeben einer (Verbindungs-)Zeitung, Moderieren von Diskussionen und das Sprechen vor vielen Menschen an. Das alles sind „Soft Skills„, die im Arbeitsleben gefordert, aber in einer Schule kaum vermittelt werden.

  • Ich bin bei Herulia, weil ich hier Dinge lerne, die mir keine Schule und kein Kurs beibringen können, die aber umso hilfreicher für mein Leben sind. (Sophie, 21)

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In regelmäßigen Abständen treffen sich Stockerauer Couleurstudenten, um Diskussionen zu aktuellen, gesellschaftlich relevanten, religiösen, wirtschaftlichen, politischen oder kulturellen Themen zu führen und sich inhaltlich auszutauschen. Der berühmte „Blick über den Tellerrand“ wird von allen Mitgliedern erwartet und Meinungsaustausch gefördert.

Herulern stehen weiters eine Reihe ausgezeichneter Bildungsangebote kostengünstig zur Verfügung, etwa jene der Bildungsakademie, der LVS, der KFS, und des LFI.

Der Wahlspruch Heruliae lautet „Amplius!“ und bedeutet „nach Höherem Streben“.